
Die Allerniederung zwischen Verden-Eissel und Dörverden-Hülsen soll künftig als Natur- beziehungsweise Landschaftsschutzgebiet unter Schutz gestellt werden. Über das Vorhaben informierte der Landkreis Verden im Rahmen in einer von insgesamt drei öffentlichen Informationsveranstaltungen am heutigen 17. März in Otersen.
Über die heutige, sehr gut besuchte Veranstaltung im Saal des Niedersachsenhofes in Otersen werden wir hier bei www.otersen.de am Wochenende ausführlicher berichten.
Den 30-seitigen Verordnungs-Text und umfangreiches Kartenmaterial hat der Landkreis Verden bereits auf folgender Internetseite veröffentlicht:
Die dritte und letzte Informations-Veranstaltung findet nach Westen und Otersen am Montag, 21. März im Verdener Kreishaus statt. Beginn ist um 18.30 Uhr.
Die geplanten Schutzgebiete dienen der Sicherung des europä-ischen Flora-Fauna-Habitat-Gebietes „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“ sowie des Vogelschutzgebietes „Untere Aller-niederung“.
Die europäischen Vorgaben sollen in einem einheitlichen Schutz-konzept für die gesamte Allerniederung im Landkreis Verden um- gesetzt werden. Das Naturschutzgebiet bildet dabei die Kernzone des Gebietes, während die Randbereiche zum Landschafts-schutzgebiet erklärt werden sollen.
In den zukünftigen Schutzgebieten steht der Schutz der Aller und der regelmäßig überschwemmten Flussniederung mit ihren typischen Grünlandbereichen sowie zahlreichen Altgewässern im Vordergrund. Diese Flächen bieten wertvollen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, wie beispielsweise Fischotter, Biber sowie Brut- und Gastvögel. Darüber hinaus sollen die naturnahen Laub- waldbestände, Weißdornhecken, Baumgruppen und Einzelbäume erhalten werden.
Die Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Lebensräume bilden den Schwerpunkt der Verordnung, die dazu auch Pflege- und Bewirtschaftungsvorgaben enthält. Daneben soll das Gebiet einer naturverträglichen Erholungsnutzung dienen.
Quelle: Pressemitteilung 08.03.2016 - Landkreis Verden